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09.12.2011 | Der Bundesrat hat die im Rahmen der Grundversorgung gewährleistete Übertragungsrate für das Herunterladen von Daten aus dem Internet erhöht und gleichzeitig die Preisobergrenze für diese Leistung herabgesetzt. Ausserdem hat er den Schutz jugendlicher Nutzerinnen und Nutzer vor telefonischen Mehrwertdiensten mit erotischen oder pornografischen Inhalten verbessert. Diese Änderungen der Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) treten am 1. März 2012 in Kraft. |
08.12.2011 | Tiefere Preise für die Swisscom-Konkurrenz rückwirkend für das ganze Jahr 2011: Die ComCom hat den Entbündelungspreis der Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) um rund sieben Prozent reduziert. Zudem senkt die ComCom die Preise für die Netzzusammenschaltung (Interkonnektion) und die Mietpreise am Hauptverteiler (Kollokation). Ab 2013 wird die ComCom als Berechnungsbasis moderne Technologien wie Glasfasern beiziehen und nicht mehr auf Kupfernetze abstellen. |
10.11.2011 | Der deutsche Unternehmer Karlheinz Kögel darf die Radio Basel AG übernehmen, wie das UVEK entschieden hat. Kögel hatte Radio Basel bereits zuvor gemeinsam mit Christian Heeb in Besitz, welcher seine Anteile nun an Kögel verkauft hat und sich auch operativ vom Basler Privatradio zurückzieht. |
03.11.2011 | Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vergibt die Konzession für ein Regionalfernsehen in der Ostschweiz an die Tele Ostschweiz AG und ihr Programm TVO. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Dezember 2009 musste das UVEK abklären, ob eine Konzessionierung von TVO in der Ostschweiz zu einer Gefährdung der Meinungs- und Angebotsvielfalt führt. Dies ist - trotz einer Marktbeherrschung der NZZ-Gruppe im Radiowerbemarkt - nicht der Fall. Das UVEK bestätigt deshalb seinen 2008 gefällten Konzessionsentscheid. Gegen den jetzt publizierten Entscheid kann das unterlegene Tele Säntis beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde führen. |
26.10.2011 | Die knappen UKW-Frequenzen werden für die analoge Verbreitung von konzessionierten Radioprogrammen verwendet. Aufgrund eines Postulats von Nationalrat Filippo Leutenegger ging der Bundesrat der Frage nach, ob neue Studien weitere Frequenzen für Radiosender aufzeigen sollen. Er spricht sich in einem Bericht dagegen aus, weil er kein Potential in dieser Technologie sieht. Der Bundesrat setzt stattdessen auf die zukunftsträchtige digitale Verbreitung. |
20.10.2011 | Die Schweiz hat der Deklaration der europäischen Minister für eine bessere Nutzung des Funkspektrums zugestimmt. Sie wurde an der Konferenz verabschiedet, die Entwicklungsperspektiven im elektronischen Kommunikationsmarkt der Europäischen Union (EU) aufzeigte und vom 19. bis 20. Oktober 2011 in Warschau stattfand. Auf Einladung des polnisch präsidierten EU-Ministerrates hatte der Bundesrat entschieden, eine Schweizer Delegation an die Gespräche zu entsenden. Die Gespräche drehten sich vor allem um den Ausbau der Netzwerke neuer Generation sowie die Verwaltung der Frequenzen, die für drahtlose Kommunikation genutzt werden (Funkspektrum). |
12.10.2011 | Auf dem deutschsprachigen Fernsehkanal SF info können künftig auch Sendungen aus der französisch- und der italienischsprachigen Schweiz gesendet werden. Der Bundesrat hat der SRG SSR die Erlaubnis dazu erteilt und die Konzession entsprechend angepasst. Damit soll der Austausch unter den Sprachregionen in der Schweiz weiter gefördert werden. |
06.09.2011 | An ihrem achten Runden Tisch zu Glasfasernetzen haben sich die Marktakteure darüber ausgetauscht, wie sich der Ausbau von Telekommunikationsnetzen mit sehr hohen Bandbreiten entwickelt und wie sich die Kooperationen beim Glasfaserbau gestalten. |
01.09.2011 | Politische Entscheidungsträger auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene sollen eine bessere Übersicht über die verschiedenen verfügbaren Technologien zur Versorgung der Schweiz mit modernen Telekommunikationsnetzen erhalten. Zu diesem Zweck hat das BAKOM eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Vertreter von Telekommunikationsnetz-Betreibern, Elektrizitätswerken, Verbänden, Kantonen und Bund werden die Verfügbarkeit von Hochbreitbandangeboten, ihre Nachfrage sowie Entscheidhilfen für Gemeinden und Regionen zusammenstellen und veröffentlichen. Die Arbeitsgruppe hat die entsprechenden Mandate am 31. August verabschiedet. |
11.08.2011 | Das BAKOM hat Abklärungen zu verschiedenen Schweizer Radio- und Fernsehsendungen getroffen, welche von Kandidatinnen und Kandidaten der bevorstehenden eidgenössischen Wahlen moderiert werden. Es kommt zum Schluss, dass keine unerlaubte Finanzierung durch die Politik vorliegt. Für inhaltliche Fragen bezüglich Sachgerechtigkeit und Vielfalt ist auf Beschwerde hin die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) zuständig. |
19.07.2011 | Zur Auktion der Mobilfunkfrequenzen sind die angepassten Ausschreibungsunterlagen publiziert worden. Interessierte Unternehmen haben bis am 30. September 2011 Zeit, beim BAKOM eine Bewerbung für die Teilnahme an der Auktion einzureichen. Sie wird im ersten Quartal 2012 durchgeführt. Das BAKOM nimmt die Publikation der Ausschreibungsunterlagen im Auftrag der ComCom vor. |
05.07.2011 | Der Datenverkehr in Schweizer Telekommunikationsnetzen nimmt zu. Um dem Bedürfnis nach mehr Kapazität zu entsprechen, werden sehr schnelle Datennetze - so genannte "Hochbreitband-Netze" - gebaut und geplant. Das BAKOM hat an seinem Mediengespräch die Situation und Vergleiche mit der EU aufgezeigt. Zudem haben das BAKOM und der Ombudsman für Telekommunikation, Oliver Sidler, den Konsumentenschutz in der Telekommunikation thematisiert. Im Radio- und Fernsehbereich standen zwei Fragen im Zentrum: Wie beurteilt das Publikum die Qualität dieser Medien? Wie sehen die Programme der privaten Radiosender im Raum Zürich aus? Die beauftragten Forscher Prof. Heinz Bonfadelli (Universität Zürich) und Dr. René Grossenbacher (Publicom) haben die entsprechenden Studien vorgestellt. |
29.06.2011 | Die Medien stehen vor schwierigen Herausforderungen. Dies stellt der Bundesrat in einem Bericht zur Beantwortung eines Postulats fest, das Nationalrat Hans-Jürg Fehr eingereicht hat. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Medien eine bedeutende Rolle für den demokratischen Prozess und die öffentliche Meinungsbildung zu spielen haben. Er ist jedoch der Ansicht, dass es Sache der Branche ist, den laufenden Strukturwandel zu bewältigen und verzichtet vorderhand auf neue staatliche Unterstützungsmassnahmen. Der Bundesrat wird in vier Jahren eine weitere Standortbestimmung vornehmen. |
20.06.2011 | Zukünftig werden neue Endungen für Internet Domain-Namen möglich sein. Zu den 22 bestehenden generischen Domain-Endungen wie ".com", ".org" ".info" sind thematische (zum Beispiel .hotel, .bank), geografische (.schweiz, .romandie) oder Marken-Endungen denkbar. Diese Neuerung basiert auf einem Entscheid der ICANN, der globalen Verwaltungsstelle von Internetadressen (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Damit will die ICANN den Wettbewerb und die Vielfalt im Domain-Namen-System fördern. Bewerbungen können ab dem 12. Januar 2012 eingereicht werden. |
01.06.2011 | Seit dem 1. Juni 2011 stehen auf dem virtuellen Schalter "BAKOM-Online" zahlreiche neue Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung. Privatpersonen, Firmen und Behörden können Gesuche einreichen, Bestellungen abwickeln, sich für Prüfungen anmelden und Rechnungen elektronisch bezahlen. Mit dem Ausbau des virtuellen Schalters www.ebakom.admin.ch ist das BAKOM dem Ziel, ein umfassendes Online-Angebot anzubieten, ein grosses Stück näher gekommen. |
31.05.2011 | Die ComCom hält daran fest, alle in den kommenden Jahren frei werdenden Mobilfunkfrequenzen im Rahmen einer einzigen Auktion zu vergeben. Sie hatte die entsprechende Ausschreibung bereits im November 2010 eröffnet. Die ComCom hat inzwischen die Prüfung aller seither von verschiedenen interessierten Unternehmen vorgebrachten Änderungswünsche abgeschlossen. Sie wird ihre Ausschreibung in einigen Punkten anpassen und die Frist für die Bewerbung an der Auktion bis Ende September verlängern. Die Auktion wird im ersten Quartal 2012 durchgeführt. |
30.05.2011 | Nancy Wayland Bigler ist von Bundesrätin Doris Leuthard zur Vize-Direktorin und neuen Leiterin der Abteilung Radio und Fernsehen im BAKOM ernannt worden. Sie wird ihre Funktion am 1. Oktober 2011 antreten. Die 44-jährige Juristin war bisher im Bereich der sozialen Sicherheit tätig. |
04.04.2011 | Rechnungen des BAKOM zu bezahlen, ist seit 1. April 2011 einfacher und ökologischer: BAKOM-Kundinnen und -Kunden können neu ihre Rechnung elektronisch erhalten - das Abtippen von Zahlungsdaten entfällt. Voraussetzung für die "E-Rechnung" ist ein Online-Konto bei PostFinance oder einer Bank. Das BAKOM ist das erste Bundesamt, das diese Möglichkeit anbietet. Bis Ende 2012 werden alle Verwaltungsstellen des Bundes elektronische Rechnungen stellen und empfangen können. |
01.03.2011 | Die SRG erfüllt mit ihren Online-Angeboten die Konzessionsbestimmungen weitgehend. Bei zirka acht Prozent der untersuchten Fälle bleibt die Konzessionskonformität fraglich. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie der Universität Zürich im Auftrag des BAKOM. |
| 28.02.2011 | Die "Checkliste Online-Auftritt KMU" gibt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Tipps zur Optimierung ihres Webauftritts. Durch mehr Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit und Benutzerfreundlichkeit sollen Internetangebote von Schweizer KMU noch attraktiver werden. Die Checkliste ist eine gemeinsame Publikation des BAKOM, des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und des Vereins InfoSurance. |
09.02.2011 | Der russische, öffentlich-rechtliche Radiosender "Voice of Russia" darf sein Programm über den Mittelwellen-Sender Monte Ceneri verbreiten. Das BAKOM hat ihm die Konzession dazu erteilt. |
04.02.2011 | Die Interessenorganisationen der Medienbranche können bis zum 11. März 2011 zu den vom BAKOM in Auftrag gegebenen Studien zur "Zukunft der Medien in der Schweiz" Stellung nehmen. |
01.02.2011 | Von den Berner und Tessiner Lokalradios widmen Radio BeO und das französischsprachige Radio Canal 3 der Information am meisten Sendezeit. Dies zeigen die Ergebnisse einer unabhängigen Programmanalyse. Thematisch berichten die Privatradios insgesamt vielfältig, Wirtschaft und Kultur kommen jedoch in bescheidenem Masse vor. |
01.02.2011 | Ob aus dem Ausland, der Schweiz oder der eigenen Sprachregion: Die SRG-Radios berichten vielfältig über das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, sportliche und kulturelle Geschehen. So lautet ein Hauptergebnis der Analyse von SRG-Radioprogrammen, die das BAKOM regelmässig in Auftrag gibt. Der sprachregionale Austausch findet hingegen nach wie vor selten statt. |
| 31.01.2011 | Die ComCom verlängert die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an der Auktion für Mobilfunkfrequenzen. Sie hat zudem entschieden, die interessierten Unternehmen zu einem Hearing einzuladen, um verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit der Auktion zu vertiefen. |
18.01.2011 | Die Mehrheit der Zuschauer und Zuhörerinnen erteilt den schweizerischen Radio- und Fernsehangeboten gute Noten. Die Ergebnisse einer repräsentativen Publikumsbefragung zeigen, dass die SRG-Radios am besten abschneiden. Deren qualitative Stärke liegt in der Verständlichkeit, Professionalität, Glaubwürdigkeit und Relevanz der Informationsangebote. |
14.01.2011 | An ihrem siebten Runden Tisch haben die Marktakteure über die Fortschritte bei der Einführung von Glasfasernetzen in der Schweiz diskutiert. Die vor zwei Jahren gestartete Zusammenarbeit tritt nun in eine entscheidende Phase, so zum Beispiel mit dem Test einer gemeinsamen Betriebsplattform, um Bestellungen zwischen Dienst- und Netzanbietern abzuwickeln. Die Teilnehmer haben die Diskussion auf mögliche Szenarien zum flächendeckenden Ausbau von Breitbandnetzen der nächsten Generation (Glasfasernetze, Kabelnetze und Mobilfunknetze wie LTE) ausgeweitet. |
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