Das Ziel der aktualisierten Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz bleibt dasselbe wie 1998: die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sollen rasch, koordiniert und zum Nutzen aller eingesetzt werden. Die IKT sollen den Wohlstand in der Schweiz vermehren, die Nachhaltigkeit sichern und die Position der Wissensgesellschaft Schweiz im internationalen Standortwettbewerb verbessern.
Denn die Informationsgesellschaft birgt ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzial zur Produktivitätssteigerung und Innovationskraft des Landes, zu wirtschaftlichem Wachstum und zu Beschäftigung, gerade auch in den (Rand-)Regionen.
Nach der Bestätigung der Grundsätze wie Grundversorgung, Vertrauen, Zugang für alle, Befähigung aller, Föderalismus, Zusammenarbeit und internationaler Austausch, setzt der Bundesrat seine Schwerpunkte im Strategiepapier beim elektronischen Behördenverkehr
(E-Government) sowie beim Einsatz von IKT im Gesundheitswesen (eHealth). Bis Ende 2006 sollen - in Zusammenarbeit mit den Kantonen - je eine nationale Strategie in diesen beiden Bereichen erstellt werden, mit einem Massnahmenkatalog. Zudem soll ein Konzept zum einheitlichen Umgang mit elektronischen Daten und Dokumenten in der Bundesverwaltung bis Mitte 2007 erarbeitet werden.
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