Bundesamt für Kommunikation

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Informationsgesellschaft

Der Bundesrat fördert die Informationsgesellschaft in der Schweiz

Der Bundesrat ist sich der grundlegenden Bedeutung der IKT für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum Schweiz bewusst. Bereits 1998 hat er daher eine Strategie für die Informationsgesellschaft in der Schweiz, verabschiedet, die 2006 aktualisiert wurde. Diese Strategie definiert Grundsätze und prioritären Massnahmen des Bundes zur Förderung der Informationsgesellschaft in der Schweiz. Für die Koordination der bundesinternen Massnahmen zur Umsetzung der bundesrätlichen Strategie ist der Interdepartementale Ausschuss Informationsgesellschaft (IDA IG) zuständig, unter dem Vorsitz des BAKOM.

Um den nationalen wie internationalen Entwicklungen der letzten Jahre Rechnung zu tragen, hat der Bundesrat beschlossen, den Strategietext von 2006 anzupassen. Voraussichtlich im Frühjahr 2012 wird der IDA IG auf der Basis einer externen Evaluation der geleisteten Umsetzungsarbeiten und den Trends in der Informationsgesellschaft dem Bundesrat eine aktualisierten Strategie vorlegen.

Die neue Strategie macht deutlich, welchen Beitrag die IKT für die Zukunftsfähigkeit der Schweiz leisten können. Sie definiert die Ziele des Bundesrates und weist in den einzelnen Gebieten der Informationsgesellschaft die Handlungsschwerpunkte für den Bund aus. Die Strategie wird nach ihrer Verabschiedung durch den Bundesrat auf der BAKOM-Webseite publiziert, wie auch die Resultate der externen Evaluation und der Abschlussbericht des IDA IG über die Umsetzungsarbeiten in den Jahren 2009-2011.

IM FOKUS 

Schweizer Accessibility-Studie 2011

Wie zugänglich sind Schweizer Websites? Was sind die Gründe, weshalb immer noch eine Million Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz, welche von einer Behinderung betroffen sind, mit (unnötigen) Barrieren auf Websites zu kämpfen haben? Was muss getan werden, damit sich die Situation nachhaltig verbessert? Antworten auf diese Fragen liefert die Accessibility-Studie 2011: In deren Rahmen testete die Stiftung «Zugang für alle» 100 Websites von Bund, Kantonen, den zehn grössten Städten, bundesnahen Betrieben, Medien, Stellenbörsen, Hochschulen, öffentlichen Verkehrsbetrieben, Internet-TV-Angeboten und Online-Shops auf ihre Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Die Studie wurde nach 2004 und 2007 zum dritten Mal durchgeführt. Die grössten angetroffenen Hürden sind neben den nicht-barrierefreien PDFs fehlende Textalternativen für grafische Elemente, fehlende Untertitel und Beschreibungen für Videos und Audios und fehlende Gebärdensprachvideos für Gehörlose sowie unstrukturierte Inhalte, unzugängliche Formulare und Tabellen, geringer Kontrast und fehlende Fokuserkennbarkeit sowie schlechte Tastaturbedienbarkeit.

Die Accessibility-Studie 2011 liegt in Deutsch und Französisch vor und kann als PDF-Dokument bezogen werden.


Nachricht an Fachkontakt
Zuletzt aktualisiert am: 15.11.2011

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