Internet
Domain-Namen ermöglichen unter anderem, jeder Website eine einmalige Adresse zuzuweisen. Solche Namen, wie zum Beispiel bakom.ch, werden heute sehr häufig verwendet, vor allem für den Zugriff auf Websites oder den Versand von E-Mails. Zu den 22 heutigen Endungen wie .ch oder .com kommen 2013 neue markenspezifische oder geografische Domain-Namen der ersten Ebene hinzu. Vor diesem Hintergrund hat der Bund eine Strategie festgelegt, die das öffentliche Interesse unseres landes im Bereich der Domainnamenverwaltung wahren soll. Er hat sich insbesondere um die Endung .swiss beworben.
Massenwerbung zu senden ist in sehr vielen Fällen verboten. Wann sie erlaubt und wann sie verboten ist, und was Sie tun können, um sich gegen verbotene Massenwerbung zu wehren, lesen Sie hier.
Unter gewissen Bedingungen ist die Registerbetreiberin der Domain ".ch" verpflichtet, einen Domainnamen zu blockieren, der vermutlich dem "Phishing" oder der Verbreitung von schädlicher Software dient.
Die elektronische Signatur ist ein technisches Verfahren zur Überprüfung der Echtheit eines Dokuments, einer elektronischen Nachricht oder der Identität des Absenders. Sie basiert auf einer Zertifizierungsinfrastruktur, die von vertrauenswürdigen Dritten verwaltet wird, den Anbieterinnen von Zertifizierungsdiensten. Um die Entwicklung des elektronischen Handels anzuregen, gibt der Gesetzgeber Letzteren die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis anerkennen zu lassen. Die elektronische Signatur und die handschriftliche Unterschrift werden zudem mit dem neuen Gesetz unter bestimmten Bedingungen als gleichwertig betrachtet.
ENUM ist ein Internetstandard basiertes Projekt (RFC 6116), das ermöglicht, einfache Telefonnummern in Internet-Domainnamen umzuwandeln. Ziel war, traditionelle Telefonnummern als allgemeingültige öffentliche Identifikatoren zu benutzen (sog. User ENUM) oder mit ihrer Hilfe die Leitweglenkung von Verbindungen in IP-basierten Netzen zu erleichtern (sog. Infrastructure ENUM). Diese Seite gibt Zugang zu den Arbeiten, die im Rahmen dieses Projekts ausgeführt wurden.
Das geltende Recht gibt auf die Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit der Internet-Provider nicht immer eine klare Antwort. Nach dem vom Bundesrat in die Vernehmlassung gegebenen Vorschlag einer Expertenkommission sollte diese Verantwortlichkeit daher im Strafgesetzbuch und im Militärstrafgesetz ausdrücklich geregelt werden. Ende Februar 2008 beschloss der Bundesrat aber einen Verzicht auf neue Vorschriften, denn die bestehende allgemeine Regelung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit genüge auch für die Fragen der Internetkommunikation.
Voice over Internet Protocol (VoIP) ist ein generischer Begriff für die Übertragung von Sprache über paketvermittelte Datennetze auf der Basis des Internetprotokolls (Internet Protocol – IP). Der VoIP-Verkehr kann über ein kontrolliertes privates Netz, das öffentliche Internet oder eine Kombination der beiden Netze erfolgen.