Barrierefreiheit (E-Accessibility)

Computer und Internet machen die Kommunikation einfacher und schneller. Aber nicht allen Menschen stehen diese Möglichkeiten gleichermassen offen. Es besteht die Gefahr, dass bestimmte Personengruppen die Vorteile der Digitalisierung nicht nutzen können. Die betroffenen Personen sind dann aus der Digitalen Schweiz ausgeschlossen

Barrierefreiheit bei Radio und Fernsehen

Die SRG muss ihre Sendungen den Hör- und Sehbehinderte durch verschiedene Leistungen (Untertitelung, Gebärdensprache oder Audiodeskription) zugänglich machen.  Der Umfang weiterer von der SRG zu erbringenden Leistungen werden in einer Vereinbarung zwischen der SRG und den betroffenen Behindertenverbänden definiert. Die letzte Vereinbarung wurde am 4. September 2017 abgeschlossen, mit Zielsetzungen bis 2022. 

Die (konzessionierten und nichtkonzessionierten) Fernsehveranstalter mit nationalem oder sprachregionalem Programmangebot müssen den Hör- oder den Sehbehinderten zur Hauptsendezeit wöchentlich mindestens eine behindertengerecht aufbereitete Sendung anbieten.

Die Regionale Fernsehveranstalter mit Konzession müssen spätestens die Zweitausstrahlung ihrer Hauptinformationssendung untertiteln. Diese Leistungen sind durch die Abgabe für Radio und Fernsehen finanziert. 

Barrierefreiheit von Webseiten

Der Bund will mit dem 2015 verabschiedeten Aktionsplan zur E-Accessibility für den barrierefreien Zugang zu all seinen digitalen Angeboten sorgen. Die Umsetzung dieses Ziel wird von der Geschäftsstelle E-Accessibility im EBGB unterstützt.

Barrierefreies E-Government

Fachtagung "Barrierefreies E-Government" vom 23. Mai 2019

Zur Förderung der Barrierefreiheit im E-Government veranstaltete die Geschäftsstelle Digitale Schweiz des BAKOM gemeinsam mit dem Eidgenössischen Büro für die Menschen mit Behinderungen EBGB und der Geschäftsstelle E-Government Schweiz am 23. Mai 2019 in Bern die Fachtagung "Barrierefreies E-Government". Ziel der Tagung war, den aktuellen Handlungsbedarf bezüglich zugängliche Informationen und Dienste im Internet aufzuzeigen und gute Beispiele aus der Praxis zu geben. Zielpublikum dieser Tagung waren E-Government-Verantwortliche, Projektverantwortliche, Fachleute und IKT-Anbieter von digitalen Behördendienstleistungen.

Die halbtägige Fachtagung war mit rund 150 Teilnehmenden sehr erfolgreich. Das Programm, die Präsentationen sowie Fotos der Veranstaltung finden Sie unter www.egovernment.ch/barrierefrei.

Kurzfilm mit Teilnehmenden der Fachtagung

BAKOM-Mediamatiker haben einige Teilnehmende der Fachtagung zur Frage interviewt, was "Barrierefreies E-Government" für sie bedeutet.

Nach der Reihenfolge des Auftretens:

Nik Përgjokaj – Stadt Zürich
Roland Brechbühl – Stadt Bern
Katinka Weissenfeld – Berner Fachhochschule
Selamet Aydogdu – Kanton Aargau
Barbara Schüpbach-Guggenbühl
Kanton Basel Stadt
Daniele Corciulo –  Uni Zürich
Jasmin Cahannes-Kocher – EBGB
Markus Riesch – EBGB
Patrick Lüthi – Swiss TXT
Cédric Roy – E-Government Schweiz
Barnaba Pollini – Uni Basel
Lorenz Ilg – Innovative Web

Letzte Änderung 14.05.2019

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