Umsätze der Schweizer Anbieterinnen von internationalen Roamingdiensten (Endkundenmarkt)

Die hier publizierten Zahlen stellen die Umsätze der Schweizer Anbieterinnen mit Roamingdienstleistungen dar, die nicht mit einem Bündelprodukt erzielt wurden. Eine Aufschlüsselung der Einnahmen aus Bündelprodukten ist leider nicht bei allen Anbieterinnen möglich, daher sind auch keine Zahlen zu diesen Umsätzen erhältlich. Die publizierten Zahlen stellen also nur einen Teil der dem Roaming zuordenbaren Einnahmen dar.  

Umsätze der Schweizer Anbieterinnen von internationalen Roamingdiensten im Jahr 2018

Datenroaming und Sprachroaming sind der grösste Anteil vom Umsatz, wobei der Anteil des Datenroamings stetig steigt. Durch den sprunghaften Anstieg der Nutzung von Roamingdaten, werden die gesunkenen Preise überkompensiert.

Da immer weniger SMS verschickt werden, sinken die Einnahmen durch SMS kontinuierlich. Insgesamt sind die Einnahmen in der langen Frist (10 Jahre) gesunken. In der kurzen Frist (letzte zwei bis drei Jahre) sind die Einnahmen jedoch auf einem relativ stabilen Niveau und sind für 2018 sogar leicht gestiegen. Dies deckt sich mit der Beobachtung, dass die Preise für ausgehende Anrufe im Jahr 2018 teilweise gestiegen sind.

Wie einleitend erwähnt sind hier die Umsätze durch Bündelprodukte nicht mitgerechnet. Sie machen – den Volumina nach beurteilt – jedoch den grösseren Teil aus und das seit 2015.Die langfristige Tendenz der sinkenden Einnahmen ist deshalb nicht unbedingt ein Abbild der Realität. Mit dem Trend Richtung Bündelprodukte geht einher, dass die Umsätze zunehmend mit den monatlichen Abonnementsgebühren und nicht mit einer Abrechnung pro Verbrauch erzielt werden, wobei diese Einnahmen wegen fehlender Aufschlüsselung nicht in der BAKOM-Statistik enthalten sind.
 

 

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Letzte Änderung 07.02.2020

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