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Veröffentlicht am 2. Juni 2026

Breitbandatlas

Der Breitbandatlas zeigt auf, wie die Schweiz mit Hochbreitband versorgt ist. Die Karten geben Auskunft sowohl über den Anschluss an das Festnetz, als auch über die Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen.

Der Breitbandatlas ist eine interaktive Anwendung bestehend aus 17 Karten: 14 davon beschreiben die Festnetzabdeckung und 3 die Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen. Der Breitbandatlas wird zweimal jährlich aktualisiert.

Die Festnetzkarten geben Ihnen Auskunft über die Download- und Upload-Geschwindigkeiten, die verfügbaren Gebäudeanschlussarten (Kupfer, Koaxialkabel, Glasfaser), sowie die aktiven Anbieter im betrachteten Gebiet. Die Informationen werden in aggregierter Form in Planquadraten von 250 m x 250 m angezeigt.

Mobilfunknetze werden durch vier Karten (3G, 4G, 5G) dargestellt. Die erwartete Abdeckung der entsprechenden Netze wird in Planquadraten von 100 m x 100 m dargestellt.

Die Beteiligung der Netzbetreiber am Breitbandatlas ist freiwillig. Netzbetreiber, die keine Versorgungsdaten liefern, erscheinen nicht auf den Karten. Die teilnehmenden Betreiber sind für die Korrektheit der gelieferten Daten verantwortlich.

Bemerkungen zur Abdeckung mit Festnetz-Breitband :

  • Ab dem Update Anfang Juni 2026 entwickelt sich der Breitbandatlas weiter, um die tatsächliche Breitbandabdeckung in Festnetzen besser widerzuspiegeln. Die Berechnungsmethode wird so angepasst, dass künftig nur noch Gebäude mit Wohn- oder Geschäftseinheiten berücksichtigt werden. Nicht mehr erfasst werden Gebäude ohne Wohn- oder Geschäftsnutzung (z.B. Scheunen und Garagen).
  • Diese methodische Weiterentwicklung steht im Kontext des flächendeckenden Ausbaus der Glasfaser sowie des schrittweisen Rückbaus des Kupfernetzes, ebenso wie der kürzlich erfolgten Erweiterung des Bundesregisters für Gebäude und Wohnungen (RegBL) auf Gebäude ohne Wohnnutzung.
  • Die Änderung des Berechnungsperimeters beeinflusst direkt die veröffentlichten Abdeckungsraten. Diese fallen in der Regel höher aus, da nur noch Gebäude in die Berechnung einfliessen, die für den Zugang zu Breitbanddiensten tatsächlich relevant sind.

Breitbandabdeckung nach Gemeinde