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Veröffentlicht am 16. Oktober 2025

Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Am 13. Februar 2022 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das Massnahmenpaket zugunsten der Medien abgelehnt. Bundesrat und Parlament hatten die Annahme empfohlen. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen.

Die Volksabstimmung zum Massnahmenpaket zugunsten der Medien hat am 13. Februar 2022 stattgefunden.

Volksabstimmung über das Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Chronologie von unten nach oben:

Differenzbereinigungsverfahren und Schlussabstimmung

Das Parlament hat am 18. Juni 2021 beschlossen, die Medien mit einem Massnahmenpaket zu unterstützen.

20.038 Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Schlussabstimmungstext

Nationalrat

Am 2. März 2021 hat der Nationalrat das Geschäft, abweichend vom Entwurf, mit 111 zu 67 Stimmen (17 Enthaltungen) angenommen.

Amtliches Bulletin

SDA-Meldungen:

Nationalrat will SRG bei Onlinetextbeiträgen weiter einschränken (parlament.ch)
Nationalrat will auch Onlinemedien finanziell unterstützen (parlament.ch)
Nationalrat spricht 40 Millionen für Früh- und Sonntagszustellung (parlament.ch)
Nationalrat stockt Unterstützung für Medien deutlich auf (parlament.ch)

KVF-N

Am 9./10. November 2020 und am 15./16. Februar 2021 hat sich die KVF-N mit dem Geschäft befasst.

Medienmitteilungen der KVF-N:

Prüfung weiterer Varianten für die Förderung von Online-Medien
Kommission spricht sich für Förderung von Online-Medien aus

Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen

Das Parlament hat in der Wintersession 2020 eine Änderung von Artikel 70 Absatz 2 RTVG beschlossen, wodurch Arbeitsgemeinschaften und andere einfache Gesellschaften von der Abgabe von Unternehmen für Radio und Fernsehen ausgenommen werden. Das Parlament hat diese Änderung aus dem Massnahmenpaket zugunsten der Medien herausgelöst und vorgezogen behandelt.

Amtliches Bulletin Nationalrat
Amtliches Bulletin Ständerat

Weitere Informationen siehe Website der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV)

Nationalrat

Am 10. September 2020 hat der Nationalrat das Massnahmenpaket zurückgewiesen.

Amtliches Bulletin

SDA-Meldung:

Nationalrat will Print- und Onlineförderung gemeinsam angehen

KVF-N

Am 30. Juni und 24./25. August 2020 hat sich die KVF-N mit dem Geschäft befasst.

Medienmitteilungen der KVF-N:

Kommission tritt ein auf Massnahmenpaket zugunsten der Medien
Medienpaket soll aufgeschnürt werden

Ständerat

Am 18. Juni 2020 hat der Ständerat das Geschäft, abweichend vom Entwurf, mit 29 zu 9 Stimmen (3 Enthaltungen) angenommen.

Massnahmenpaket zugunsten der Medien

SDA-Meldung:

Ständerat stockt indirekte Presseförderung im Medienhilfspaket auf

KVF-S

Am 15. und 27. Mai 2020 hat sich die KVF-S mit dem Geschäft befasst.

Medienmitteilungen der KVF-S:

Ein deutliches Ja für die Medienlandschaft der Schweiz
KVF-S spricht sich für eine Förderung der Frühzustellung aus

29.04.2020
Bundesrat verabschiedet Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Gesetzesentwurf zum Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Botschaft zum Massnahmenpaket zugunsten der Medien

Teilrevision von Radio- und Fernsehgesetz und Postgesetz

Der Bundesrat hat sich am 28. August 2019 für effiziente und rasch umsetzbare Massnahmen zur Unterstützung von Online-Medien und Zeitungen ausgesprochen. Er wird dem Parlament im ersten Halbjahr 2020 ein Massnahmenpaket zur Förderung der Medien unterbreiten. Dieses sieht finanzielle Mittel zur Unterstützung der Online-Medien vor. Zudem sollen mehr Tages- und Wochenzeitungen als bisher von der indirekten Presseförderung profitieren. Auf ein neues Bundesgesetz über elektronische Medien verzichtet der Bundesrat.

28.08.2019
Bundesrat schlägt Massnahmenpaket zur Förderung der Medien vor

Vorarbeiten zu einem neuen Bundesgesetz über elektronische Medien

Vernehmlassungsverfahren

Zwischen dem 20. Juni und dem 15. Oktober 2018 konnten die interessierten Kreise zum Vorentwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien (BGeM) Stellung nehmen, welches das bestehende Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG) ablösen sollte. Die Vernehmlassung ist auf grosses Interesse gestossen. Die 253 Stellungnahmen waren kontrovers.

Vernehmlassung zum neuen Bundesgesetz über elektronische Medien

Medienkonferenz vom 4. März 2018

An der Pressekonferenz nach der Abstimmung zur Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» hat Bundesrätin Doris Leuthard die Stossrichtungen des neuen Gesetzes skizziert. Sie hat in Erinnerung gerufen, dass das heutige Gesetz auf Radio und Fernsehen fokussiert. Da der Medienkonsum via Internet markant gestiegen ist, hat der Bundesrat beschlossen, es zu einem Gesetz über elektronische Medien weiterzuentwickeln (BGeM). Damit soll dem geänderten Nutzungsverhalten Rechnung getragen werden. Service-public-Angebote sollen daher künftig sowohl via Radio und TV als auch Online erbracht und über Leistungsaufträge finanziert werden. Künftig soll es also weniger entscheidend sein, auf welchem Kanal Service-public-Angebote erbracht werden, sondern dass sie produziert werden und es in allen Sprachregionen ein vielfältiges Angebot gibt. Dies soll im Rahmen bestehender Mittel erfolgen.

Elektronische Medienangebote ohne Leistungsauftrag sollen hingegen soweit möglich dereguliert werden – dies betrifft insbesondere die Radios ohne öffentlichen Leistungsauftrag.

Die Werbebeschränkungen für die SRG bleiben auch mit dem neuen Gesetz bestehen, insbesondere das Online-Werbeverbot. Die SRG muss zudem Kooperationen vorantreiben.

Das UVEK wird dem Bundesrat im Rahmen des neuen Gesetzes ausserdem die Schaffung einer unabhängigen Kommission vorschlagen, die für die Erteilung der Leistungsaufträge zuständig sein soll, auch für die SRG-Konzession. Das UVEK wird zudem vorschlagen, dass auf die Möglichkeit des Bundesrates verzichtet werden soll, zwei SRG-Verwaltungsräte zu bestimmen.

Die Vorarbeiten für das neue Gesetz laufen. Die Eröffnung der Vernehmlassung zum neuen Gesetz über elektronische Medien ist für den Sommer geplant.

Zur SDA: Diese spielt in der Schweizer Medienlandschaft eine wichtige Rolle. Der Bundesrat hat im Oktober bei seinem Entscheid über die Höhe der Radio- und Fernsehabgabe für die Jahre 2019-2022 zwei Millionen Franken für die SDA eingeplant, um Leistungen zu unterstützen, die den gebührenfinanzierten Lokalradios und Regionalfernsehen in allen Sprachregionen zugutekommen. Die rechtlichen Grundlagen dafür sollen zunächst in der RTVV geschaffen und danach im Gesetz über elektronische Medien verankert werden.

Medienkonferenz von Bundesrätin Doris Leuthard zum Resultat der Abstimmung vom 04.03.2018

Sounding Board

Für die Vorarbeiten für ein solches Gesetz wurde frühzeitig externes Fachwissen insbesondere aus der Wissenschaft, der Medienbranche, der Ausbildung und dem Technologiesektor einbezogen.

Zu diesem Zweck wurde ein Sounding Board einberufen, an dem folgende Personen teilgenommen haben:

  • Annik Dubied
  • Thomas Gabathuler
  • Marcy Goldberg
  • Dominik Kaiser
  • Silvio Lebrument
  • Thom Nagy
  • Matteo Pelli
  • Edy Salmina
  • Simon Schlauri
  • Hansruedi Schoch
  • Alexandra Stark
  • Felix Unholz
  • Patrick Vallélian

Zwei weitere Personen, die eingeladen waren, haben auf eine Teilnahme verzichtet.

Das Sounding Board hat im 2017 dreimal getagt.

Medienmiteilungen:

17.06.2016
Service public im Medienbereich an die Digitalisierung anpassen

21.06.2016
Eröffnung der Vernehmlassung zum neuen Gesetz über elektronische Medien