Digitale Inklusion in der Schweiz

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) - etwa Computer und Internet – machen die Kommunikation schneller. Aber nicht alle Menschen stehen diese Möglichkeiten gleichermassen offen. Es besteht die Gefahr, dass bestimmte Personengruppen die Vorteile der IKT nicht nutzen können. Die betroffenen Personen sind dann von der Informationsgesellschaft weitgehend ausgeschlossen.

Netzwerk Digitale Inklusion Schweiz

Auf Initiative des BAKOM wurde 2007 das nationale Netzwerk "Digitale Inklusion Schweiz" gegründet. Es besteht aus VertreterInnen von Behörden, Interessenorganisationen und Wirtschaft. Sie lancieren oder unterstützen Projekte und Initiativen im Bereich Digitale Inklusion. Dies mit dem Ziel, allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz den Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien zu erleichtern und ihnen damit die gleichen Chancen zu geben, von den Vorteilen der Informationsgesellschaft zu profitieren. Für weitere Informationen und den Aktionsplan des Netzwerkes siehe die Webseite 'e-Inclusion' (Link auf der rechten Seite).

Grundsatz Chancengleichheit

Zu den Handlungsgrundsätzen der Strategie Informationsgesellschaft Schweiz gehört die Chancengleichheit:

Im Zentrum der Informationsgesellschaft steht der Mensch. Alle Menschen sollen die IKT im privaten wie beruflichen Leben zu ihrem Nutzen und ihrer Weiterentwicklung einsetzen können. Voraussetzung dafür sind ein chancengleicher, barriere- und diskriminierungsfreier Zugang aller zu den IKT und ein kompetenter Umgang der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz mit den IKT. Dies bedingt die Berücksichtigung der Bedürfnisse auch von potenziell benachteiligten Bevölkerungsgruppen beim Einsatz der IKT sowie ein lebenslanges Lernen aller.

Letzte Änderung 19.12.2014

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