Anzahl Mobilfunkkundinnen und -kunden

Seit der Einführung der Mobilfunktelefonie im Jahr 1978 und bis 2014 steigt die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz stetig an. Die erste Prepaid-Karte (Natel Easy der Swisscom) für Handys wurde im Oktober 1996 angeboten.

Dienste auf Mobilfunknetzen (GSM, NMT ou UMTS) / Anzahl Nutzer/innen am 31.12. nach Vertragsart. (Tabelle SM1)
Anzahl Nutzer/innen
(am 31.12 )
2013 2014 2015 2016 2017 prov.
2018 
Ver.
17-18
Anzahl Nutzer/innen mit Kundenverträgen 6'636'169 6'869'163 7'103'022 7'334'535    7'562'629 7'918'093 4.7%
Anzahl Nutzer/innen ohne Kundenverträge (Prepaid-Karten) 4'192'525 4'818'491 4'180'377 3'906'436    3'525'968 2'890'055 -18.0%
Gesamtanzahl Nutzer/innen (mit und ohne Kundenvertrag) 10'828'694 11'687'654 11'283'399 11'240'971  11'088'598  10'808'148 -2.5%
Davon jene, die zwischen dem 01.01. und dem 31.12. die Anbieterin gewechselt haben aber die Rufnummer beibehalten haben 187'235 214'361 283'728 294'358      401'567 438'157 9.1%
In % des Totals 1.73% 1.83% 2.51% 2.62% 3.62% 4.05% 11.9%

Anzahl Mobilfunkkundinnen und -kunden

*
Marktdurchdringung am 31.12. (Tabelle SM2)
  2013 2014 2015 2016 2017 prov. 2018
Gesamtanzahl Nutzer/innen (mit und ohne Kundenverträge) 10'828'694 11'687'654 11'283'399 11'240'971 11'088'598 10'808'148
Marktdurchdringung in % 133.1% 141.9% 135.5% 133.6% 130.7% 126.5%
Anzahl Nutzer/innen ohne Kundenvertrag (Prepaid-Karten) in % der Gesamtanzahl Nutzer/innen 39% 41% 37% 35% 32% 27%

Es gibt zwei Methoden, um den Versorgungsgrad der Bevölkerung mit Mobiltelefoniediensten zu messen:

  • Arithmetische Methode: Zahl der Verträge wird durch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner geteilt (in Tabelle SM2)
  • Stichprobenerhebung in der Bevölkerung

Die zweite Methode ist die bessere und ergibt ein zuverlässigeres Ergebnis, da sie Redundanzen und "falsche Kundinnen und Kunden" nicht mitzählt; entsprechend ist sie teurer.

2007 hat das BAKOM das Institut M.I.S. Trend mit der Durchführung einer Umfrage bei den Nutzerinnen und Nutzern von Mobilfunkdiensten beauftragt. Dadurch wurde der Versorgungsgrad der Bevölkerung mit Mobiltelefoniediensten vom 12. März bis 20. Mai 2007 ermittelt. Gemäss dieser Umfrage besassen 80 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren ein Mobiltelefon, während nach der arithmetischen Methode der Versorgungsgrad Ende 2006 bei 99,1 Prozent lag (Tabelle SM2).

Die Gründe für diese Differenz sind aus unserer Sicht folgende:

  • Doppelzählungen (Inhaber/innen von mehreren SIM-Karten);
  • Personen mit Wohnsitz im Ausland, die Schweizer SIM-Karten nutzen, um von Inlandtarifen zu profitieren und Roaming-Kosten zu vermeiden;
  • Maschinen, die mit SIM-Karten ausgestattet sind, um mit anderen Maschinen oder mit Personen zu kommunizieren;
  • andere

Die Einzelheiten dieser Studie finden Sie auf unserer Website unter folgendem LInk:

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Letzte Änderung 06.12.2019

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