Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung

Die Arbeitsgruppe empfiehlt bessere regionale Erreichbarkeit und intensiveren Dialog.

Die Erreichbarkeit der postalischen Grundversorgung und der Zahlungsdienstleistungen soll in Zukunft differenzierter sichergestellt werden als heute: Zu diesem Schluss kommt eine von Bundesrätin Doris Leuthard eingesetzte Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung. In ihrem Bericht zeigt sie Lösungsansätze zur künftigen Ausgestaltung des Postnetzes auf. So schlägt die Gruppe vor, die Erreichbarkeit neu auf Stufe Kanton zu messen, die Kommunikation zwischen den Kantonen und Gemeinden sowie der Post zu intensivieren und die Attraktivität der Agenturen zu erhöhen. Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe sollen dazu beitragen, dass Wirtschaft und Bevölkerung auch in Zukunft mit ausgezeichneten Post- und Zahlungsdienstleistungen versorgt werden.

Medienmitteilung


Die Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung hat am 21. März 2018 zum vierten Mal getagt. Die Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Postnetzes wurde fortgesetzt und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Die Arbeitsgruppe trifft sich im April erneut.

An der Sitzung vom 21. März hat die Arbeitsgruppe ihre Arbeiten zu verschiedenen Dimensionen der Erreichbarkeit der postalischen Grundversorgung weitergeführt. So wurden verschiedene Varianten diskutiert, wie die Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur in der Erreichbarkeitsmessung angemessen berücksichtigt werden kann. Es wurden auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Angebots vor dem Hintergrund der Digitalisierung erörtert. Auf dieser Basis werden nun Lösungsansätze konkretisiert und am nächsten Treffen im April 2018 besprochen.


Die Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung hat am 17. Januar 2018 zum dritten Mal getagt. Die am 15. November 2017 begonnene Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Postnetzes wurde fortgesetzt und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Die Arbeiten gehen im März 2018 weiter.

An der Sitzung vom 17. Januar hat die Arbeitsgruppe die verschiedenen Dimensionen der Erreichbarkeit weiter vertieft. Es wurden sowohl mögliche Bezugsgrössen zur Erreichbarkeit auf regionaler Ebene diskutiert als auch Möglichkeiten einer Differenzierung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten ausgelotet. Neben dem garantierten Dienstleistungsumfang und der Frage des physischen Zugangs wurde bezüglich der Erreichbarkeitsvorgaben auch die Berücksichtigung der Wirtschaftsstruktur insbesondere in Agglomerationen und Städten aufgeworfen. Auf Basis der heutigen Diskussion werden weitere Untersuchungen angestellt und Arbeiten an möglichen Lösungsansätzen vorgenommen. Das nächste Treffen findet im März 2018 statt.


Die Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung hat am 15. November 2017 zum zweiten Mal getagt. Im Zentrum des zweiten Meetings stand die Präsentation der Ergebnisse einer vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in Auftrag gegebenen Erhebung zur Postversorgung von Privatpersonen und KMU in der Schweiz. Im Anschluss hat die Arbeitsgruppe über die künftige Ausgestaltung des Postnetzes diskutiert. Die Arbeiten gehen im Januar 2018 weiter.

An der Sitzung vom 15. November hat die Arbeitsgruppe die Erhebung zur Postversorgung bei Privatpersonen und KMU diskutiert. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte zu den Erwartungen der Kundschaft. Daran anknüpfend hat die Arbeitsgruppe weitere für die Weiterentwicklung der heutigen Erreichbarkeitsvorgaben wichtige Aspekte behandelt. Dazu gehören beispielsweise das Dienstleistungsangebot, das Verhältnis zwischen physischen und digitalen Angeboten und auch der Prozess zur Umwandlung von Zugangspunkten. Die Arbeiten gehen im Januar 2018 weiter. 

Zur Arbeitsgruppe

Die fortschreitende Digitalisierung wirkt sich auch im Postbereich aus. Die Schweizerische Post reagiert auf das veränderte Kundenverhalten unter anderem mit dem Umbau ihres Zugangsnetzes. Die Massnahmen finden in der Politik und Bevölkerung breite Beachtung und werden kontrovers aufgenommen. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat im August 2017 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Lösungsansätze zur Ausgestaltung des Postnetzes ausarbeiten soll. Anschliessend wird der Bundesrat unter Berücksichtigung der finanziellen Folgen bis Mitte 2018 das weitere Vorgehen festlegen.   

Die Arbeitsgruppe wird vom BAKOM geleitet. Folgende Organisationen sind darin vertreten:

  • Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz
  • Schweizerischer Städteverband
  • Schweizerischer Gemeindeverband
  • Schweizerischer Gewerbeverband
  • Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete
  • Schweizerische Post AG
  • Generalsekretariat UVEK  

Die Arbeitsgruppe hat sich am 3. Oktober 2017 konstituiert und wird bis im Frühling 2018 noch mehrmals tagen. 

Letzte Änderung 16.05.2018

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