Wir arbeiten weiter an der Zukunft(strasse)

Am 1. April 1992 wurde das Bundesamt für Kommunikation in Biel feierlich eröffnet. Vor 30 Jahren erblickte damit das BAKOM das Licht der Welt. Es war damals das jüngste Kind der Bundesverwaltung, und die Erwartungen waren gross. Es sollte Visionen entwickeln und die Zukunft vorwegnehmen.

Das jüngste Kind ist jetzt 30 Jahre alt und erwachsen geworden. In diesen Jahren hat das BAKOM ganz verschiedene Phasen durchlebt. Die ersten Jahre waren geprägt vom täglichen Lernen. Alles war neu, alles musste erprobt und ausprobiert werden. Der Lernprozess verlief nicht ganz ohne schmerzhafte Erfahrungen und blaue Flecken, aber das Kind entwickelte sich prächtig. Es bekam neue Aufgaben, wurde grösser und auch ein wenig bedeutender. Das BAKOM machte den meisten Freude, selbst wenn es ab und zu trotzte und den einen oder anderen in der Telekom- oder Medienbranche zur Weissglut trieb.

Dann folgte die Pubertät, eine Art Selbstfindungsphase. Das BAKOM glaubte, schon alles zu wissen und zu können. Im Eifer schlug es trotzdem das eine oder andere Mal den Kopf an. Das war zwar schmerzhaft, aber das Amt schärfte damit die eigene Identität. Es war gefestigt, etabliert und hatte den Übermut hinter sich gelassen.

Dann, als junger Erwachsener, erlebt das BAKOM ab und zu noch Sturm und Drang und grenzenlose Freiheit, aber im Grossen und Ganzen weiss es, welchen Weg es einschlagen möchte. Das Amt hat seinen Platz in der Kommunikationswelt gefunden und wird von allen ernst genommen. Die Eigenschaften, die ihm in die Wiege gelegt wurden, haben es zu einem prächtigen Bundesamt werden lassen.

Jetzt kommt der nächste Schritt. Die Rahmenbedingungen und die Voraussetzungen haben sich mit der Digitalisierung fundamental geändert. Das erwachsene BAKOM muss sich dieser Herausforderung stellen. Mit den Erfahrungen der ersten 30 Jahre, mit dem nach wie vor vorhandenen Pioniergeist, mit dem immer noch spürbaren Mut und der Kreativität wird das gelingen. Personen, die dem Amt besonders verbunden sind, beschreiben in dieser Publikation kurz, was sie vom BAKOM auf dem weiteren Weg erwarten.

Wir werden unser Möglichstes tun, die Erwartungen zu erfüllen. Wir wollen die politischen Rahmenbedingungen schaffen, damit wir in der Schweiz eine gut ausgebaute und funktionierende Telekom-Infrastruktur, einen medialen Service Public, der den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht und diese erreicht und eine zukunftsorientierte postalische Grundversorgung haben. Das war in der Vergangenheit unser Anliegen, es ist es heute und wird es auch in Zukunft sein. Daran arbeiten wir an der Zukunftsstrasse im zweisprachigen Biel. Und das sind gute Voraussetzungen.

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Letzte Änderung 28.04.2022

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Bernard Maissen, Direktor des BAKOM

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