Neuer Prozess für die Korrektur der Adressdaten in den Abgaberechnungen

Die Einwohnerregister werden in einer ersten Phase wählen können, ob Serafe ihnen zu korrigierende Haushaltsdaten in Papierform oder auf elektronischem Weg meldet. Dieser Vorschlag ist Teil der Massnahmen, auf die sich das BAKOM, Serafe und der Verband der Schweizerischen Einwohnerdienste (VSED) am 5. April 2019 an einer Sitzung geeinigt haben. An der Sitzung nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter von Kantonen und Gemeinden teil.  

Mit einer Übergangslösung können die Einwohnerregister wählen, ob sie die von der Serafe gesammelten Information, die sie betreffen und die sie korrigieren müssen, elektronisch oder auf Papier erhalten wollen. Die Einwohnerdienste erhalten damit die Möglichkeit, gemeldete Unstimmigkeiten zu überprüfen und, sofern erforderlich, entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen zu berichtigen. Bei den nächsten Datenlieferungen an die Serafe, werden dann automatisch die korrigierten Adressdaten bei der Erhebungsstelle eingespeist.

Seit dem 24. Januar 2019 ist Serafe die einzige Ansprechstelle für Haushalte bei Fragen zur Rechnungsstellung der Radio- und Fernsehabgabe. Die Erhebungsstelle sammelt somit auch Korrekturmeldungen bei der Adressierung der Abgaberechnung oder der Haushaltszusammensetzung. Sie kann die Daten jedoch nicht selber korrigieren, da sie keinen direkten Zugang zu den Einwohnerregistern hat und ihr Korrekturen oder Anpassungen an den Daten gesetzlich untersagt sind. Bis anhin war noch nicht festgelegt worden, wie Serafe diese Informationen an die Einwohnerregister übermitteln soll.

Die verschiedenen Parteien beschlossen, sich in einigen Wochen noch einmal zu treffen, um die Situation zu analysieren. Ziel ist es, die Qualität der Abgaberechnungen langfristig stetig zu verbessern.

Letzte Änderung 08.05.2019

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